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24. Jazzfest Gronau | 19.01.2012 |
vom 26. April bis zum 6. Mai 2012
Gleich zu Beginn des Festivals warten die Gronauer mit einem Weltstar auf, denn der australische Gitarrenvirtuose Tommy Emmanuel, von dem niemand Geringerer als Eric Clapton behauptet, er sei der mit Abstand beste Gitarrist, den er je gesehen habe, gastiert im Rahmen seiner Welttournee am Donnerstag, 26. April in der Bürgerhalle. Unglaublich, atemberaubend, fantastisch, virtuos - und dabei stets unterhaltsam! Er steht solo auf der Bühne und kreiert auf dem akustischen Instrument nur mit seinen Fingern den komplexen Sound einer mehrköpfigen Gruppe – Melodie, Bass, Rhythmus und Perkussion. Das Vorprogramm zu diesem Highlight bestreitet eines der größten jungen Talente der internationalen Gitarrenszene, der Australier Joe Robinson mit seinem Trio. Ein Festtag für jeden Musikfreund, der einmal eine Gitarre in der Hand gehabt hat. Den Hard Bop der 1950er und 1960er Jahre des vergangenen Jahrhunderts präsentiert am Freitag, 27. April 2012 mit der WDR Big Band das derzeit wohl beste europäische Orchester dieses Genres, das zu dem musikalischen Thema „In the Idiom“ die international renommierten Jazzstars Randy Brecker und Chris Potter nach Gronau bringt. Die Brecker Brothers ( Michael und Randy ) hatten bereits in den 1970er Jahren Furore gemacht, ehe sie gemeinsam mit der WDR Big Band 2007 die CD „Some Skunk Funk“ einspielten, die ein Riesenerfolg und mit einem Grammy ausgezeichnet wurde – dem ersten von mehreren für die WDR-Jazzer. Michael Brecker starb im Januar 2007 an Leukämie – das Album darf man getrost als posthume Ehrung dieses begnadeten Tenorsaxophonisten betrachten. Nun also mit Chris Potter, der vor allem durch seine Spielfreude und Ausdruckskraft begeistert. Am Sonnabend, 28. April ist der amerikanische Bassist und Multiinstrumentalist Marcus Miller mit seiner Band zu Gast beim Jazzfest Gronau. Der kongeniale Partner des legendären Miles Davies war bereits 2005 in Gronau zu Gast und sorgte mit seinem Slapstil am Bass für das Highlight der 2005er-Ausgabe des Jazzfestes Gronau. Auf über 500 Plattenaufnahmen ist der Neffe des Jazzpianisten Wynton Kelly zu hören; u.a. mit Roberta Flack, Aretha Franklin, David Sanborn, Bobby McFerrin, Al Jarreau, Miles Davis oder Jean Michel Jarre. Seinen internationalen Durchbruch erzielte er mit Miles Davis, in dessen Band er ab Anfang der 1980er Jahre spielte. Zum Aufwärmen gibt’s die Formation „The Collision“ aus Belgrad mit einem gutem Mix aus Acid, Funk, Soul und Pop. Der israelische Bassist Avishai Cohen ist dem ein oder anderen Musikfreund sicherlich noch kein fester Begriff, wenngleich er in der Welt des Jazz bereits heute zu den Großen am Kontrabass gehört. Er ist einer der wenigen Jazzmusiker, die auch Nichtjazzer rasch überzeugen können. Ein Genie ist da am Werk, wenn er Barockes, Russisches, Modernes, Andalusisches und Hebräisches in seinem Jazzentwurf präsentiert. Avishai wird mit seinem Trio am Sonntag, 29.4. zu erleben sein. Mit „Jazz made in Italy“ wird die 24. Ausgabe des Jazzfestes Gronau in der ersten Maiwoche fortgesetzt. Zu Gast ist der italienische Pianist Raphael Gualazzi, der den meisten Musikfreunden vom vergangenen Eurovision Song Contest noch in allerbester Erinnerung geblieben ist, als der smarte Italiener mit der leicht heiseren Stimme als Gesamtzweiter durchs Ziel ging. Auf die Besucher wartet ein wunderbarer Abend, der durch Nicola Conte mit seiner Jazzcombo eine weitere erstklassige Bereicherung erfährt. Nicola, italienischer DJ, Remixer, Produzent, Songwriter und Gitarrist aus Bari, gilt als erstklassiger Vertreter des Nu Jazz. Die beiden Italiener sind mit ihren Bands am Donnerstag, 4. Mai in der Bürgerhalle zu Gast. Georgie Fame & the Blue Flames sind unbestrittener Höhepunkt des Jazzfest-Programms am Freitag, 4. Mai, wenn der englische Musiker in den ehrwürdigen Mauern des rock’n’popmuseums zu erleben sein wird. Der ewige Wanderer zwischen den musikalischen Welten kann inzwischen auf eine über 50jährige Bühnenerfahrung zurückblicken. Dabei hat er sich nie als Purist bezeichnet, vielmehr bewegte er sich nach eigenem Gusto zwischen Beat, Soul, Jazz, Blues und Pop. Parallel zu diesem Schmankerl gibt es in der Gronauer Innenstadt den bekannt schönen musikalischen Cocktail aus annähernd 20 Bands der unterschiedlichsten Stilrichtungen. Genuss pur! Einen turbulenten Abend verspricht das Programm am Samstag, 5. Mai 2012, wenn nach fünfjähriger Abstinenz der Altmeister des deutschen Nachkriegs-Jazz, Klaus Doldinger, mit seiner Formation „Passport“ erneut die Halle rocken wird und sich aus diesem Anlass mit zwei der talentiertesten deutschen Soul-und Popsänger, Joy Denalane und Max Mutzke zusammentut. Das kann nur nach vorne gehen. Für das Warming-Up haben die Gronauer die ungarische Nu-Jazz-Formation „Juli Fabiàn & Zoohacker feat. Peter Sarik“ ins Programm geholt, die mit neuen und frischen Songs überraschen. Die 24. Ausgabe des Jazzfestes Gronau geht am Sonntag, 6. Mai mit dem traditionellen Jazz-Frühschoppen zu Ende. In diesem Jahr zu Gast aus den Niederlanden ist das „Deep River Quartet“, eine vierköpfige Gesangsformation, die – begleitet von einem Trio – zu einem musikalischen Parforceritt durch die Welt des Jazz, Blues, Gospel und Soul startet. Für die richtigen Töne zur Einstimmung sorgt an diesem Morgen mit der „The Maryland Jazzband of Cologne“ eine der ältesten traditionellen Jazzbands. „Kyrie – A gospel mass“ heißt der Titel einer Gospelmesse nach Stephan Zebe, die erstmalig am Sonnabend, 28. April um 17.00 Uhr in der St. Antonius-Kirche Gronau aufgeführt wird. Unter der Gesamtleitung von Christoph Bartusek werden die Chorgemeinschaft „Aufwind“ aus Gronau, der Chor „Cantemus“ aus Rheinberg und eine Jazzcombo für eine engagierte Vorstellung sorgen. Im Rahmenprogramm des 24. Jazzfestes gibt‘s darüber hinaus zahlreiche Open-Air-Konzerte am Samstag, 5 Mai und am Sonntag, 6. Mai, wenn die Gronauer City zugleich verkaufsoffen ist. Erneut ins Programm gehoben wurde auch das erfolgreiche Projekt „Jazz & Dine“, bei dem in vier Gronauer Restaurants zu exzellentem Essen erstklassiger Jazz & Verwandtes angeboten wird. Das gesamte Programm des 24. Jazzfestes Gronau ist ab sofort unter www.jazzfest.de online gestellt und wird auf Anfrage auch gerne im Flyerformat vom Touristik-Service-Gronau, Bahnhofstraße 45, Tel. 02562/99006 zugesandt ( email: touristik@gronau.de ). Darüber hinaus ist das Jazzfest Gronau ab sofort auch über facebook zu erreichen (facebook.com/jazzfestgronau ) Tickets gibt’s am Mittwoch, 1. Februar 2012 unter www.eventim.de oder im Touristik-Service-Gronau ( Tel. 02562/99006 bzw. touristik@gronau.de ).
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