Bestandteile Klimaschutzkonzept

Bestandteile des Klimaschutzkonzepts

Einige Bestandteile des Klimaschutzkonzeptes sind vom Fördergeber vorgegeben. Sie sind in der folgenden Grafik dargestellt.

Ein Zeitstrahl zeigt den groben Ablauf der Konzepterstellung. Der Prozess ist in drei Phasen unterteilt, die aufeinander aufbauen. Die Projektlaufzeit ist von Februar 2021 bis Januar 2023. Das fertige Konzept wird im Juli 2022 vorliegen.


Die Grafik unterteilt die Konzepterstellung in drei Phasen. Die erste Phase („Ist-Analyse“) schafft eine Basis lokaler Daten. Auf der einen Seite werden dazu der Stand der Klimaschutzaktivitäten in Gronau sowie die groben Rahmenbedingungen ermittelt („Qualitative Ist-Analyse“). Auf der anderen Seite werden die Energieverbräuche auf dem Stadtgebiet nach Verbrauchssektoren erfasst und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen berechnet („Energie- und THG-Bilanz“). Hinzu kommt eine grobe Risikoanalyse, die aufzeigen soll, wie Gronau vom Klimawandel betroffen ist und wo die Kommune besonders empfindlich gegenüber diesen Folgen ist. Diese Daten verraten uns, wo Gronau besonderes Potenzial hat, Emissionen zu reduzieren, und wo wir bereits jetzt beginnen sollten, Anpassungen an den Klimawandel vorzunehmen.

In der zweiten Phase („Akteursbeteiligung und Maßnahmenentwicklung“) können wir aufbauend auf den gewonnenen Daten Ziele für den lokalen Klimaschutz definieren. Danach kümmern wir uns um das „Wie“. Dazu werden Klimawerkstätten durchgeführt, die sich je nach Thema an unterschiedliche Akteure richten und Ideen sammeln, aus denen wir dann konkret umsetzbare Maßnahmen entwickeln können. Über die Werkstätten hinaus wird es weitere Beteiligungsmöglichkeiten geben.

In Phase drei werden Strategien erarbeitet, die für die weitere Umsetzung der Maßnahmen und die Verankerung von Klimaschutz in der Kommune notwendig sind. Die Verstetigungsstrategie schafft geeignete Organisationsstrukturen und legt Zuständigkeiten fest. Das „Controlling“-Konzept definiert unter anderem, wie die Wirksamkeit der geplanten Maßnahmen gemessen und überwacht wird. Schließlich wird im Rahmen der „Kommunikationsstrategie“ das weitere Vorgehen in der Öffentlichkeitsarbeit entschieden. Ein auf Gronau zugeschnittenes Vorgehen soll zu breiter Akzeptanz und aktiver Mitarbeit der Bürger*innen führen.

Sobald das fertige Konzept im Sommer 2022 vom Rat beschlossen ist, beginnt die 6-monatige Umsetzungsphase, in der die ersten Maßnahmen angestoßen und umgesetzt werden sollen. 

Ein Klimaschutzkonzept ist immer eine Momentaufnahme und basiert auf den zum Erstellungszeitpunkt aktuellen, realisierbaren Potenzialen der Kommune sowie den technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, in denen sie sich bewegt. Entsprechend muss ein Klimaschutzkonzept alle paar Jahre erneuert und angepasst werden.

Details zu den vorgegebenen Inhalten des Konzeptes liefert das BMU im Hinweisblatt für strategische Förderschwerpunkte ab Seite 28.

Ihr Kontakt

Keine Mitarbeiter gefunden.
Gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.