Mitmachen

Mitmachen!


Im Durchschnitt verursachen wir Deutschen derzeit 10,4 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr. Das ist mehr als doppelt so viel wie der globale Durchschnitt. Um das Klima für uns selbst und künftige Generationen zu schützen, müssen wir unsere Emissionen bis zum Jahr 2030 um ein Drittel reduzieren. Es ist also höchste Zeit, Klimaschutz auf allen Ebenen mitzudenken. Packen wir es an!

Beteiligung am Klimaschutzkonzept

 Klimaideen-Karte

Screenshot der Ideenkarte mit zahlreichen Einträgen

Für guten, lokalen Klimaschutz braucht es gute, lokale Ideen! Vom 07.07. bis zum 10.10.2021 konnten Gronauer*innen deshalb mithilfe einer Online-Karte ihre Ideen für ein klimafreundlicheres Gronau eintragen. Vielen Dank für die zahlreichen Einreichungen! Alle Vorschläge sind weiterhin unter www.klima-ideen.gronau.de einsehbar.

 Klimawerkstätten

Teilnehmende stehen um eine Stellwand herum

In themenspezifischen Workshops konnten Interessierte Teilnehmer*innen aus Verwaltung, Wirtschaft und der weiteren Bevölkerung mögliche Maßnahmen diskutieren und gemeinsam ausarbeiten. Diese Klimawerkstätten sind jetzt abgeschlossen. Vielen Dank an das Engagement aller Beteiligten! Für Protokolle und Bilder gehen Sie bitte auf die Klimaschutz-Startseite:

 Öffentliche Veranstaltungen

In drei öffentlichen Veranstaltungen werden Interessierte zum Projektfortschritt informiert und in die Leitbild- und Zielentwicklung einbezogen. Die Auftaktveranstaltung fand am 28.Juli in der Bürgerhalle in Gronau statt. Die nächste Veranstaltung wird die Zwischenpräsentation am 30.11. sein. Dabei werden die Ergebnisse der Treibhausgasbilanz und Potenzialanalyse vorgestellt und über Maßnahmenvorschläge diskutiert. Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich. Die Ergebnisse aller Veranstaltungen werden auf der Klimaschutz-Startseite veröffentlicht.

Klima-Tipps

  • ...für den Alltag

     CO2-Rechner

    Möchten Sie wissen, wie groß Ihr CO2-Fußabdruck ist? Auf der Internetseite des Umweltbundesamtes können Sie ihn berechnen lassen.

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    Stromverbrauch prüfen und Geld sparen

    Mit dem 2-Minuten-Stromcheck der Stromsparinitiative können Sie ermitteln, wie Ihr Stromverbrauch im Vergleich mit anderen Haushalten in Deutschland abschneidet. Sie erhalten Tipps, wie Sie kostenlos oder mit geringen Investitionen viel Energie und somit auch Geld sparen können. 

    Zu zertifiziertem Öko- oder Regionalstrom wechseln

    Um mit dem Bezug eines Ökostromtarifs wirklich, und nicht nur rechnerisch, CO2 einzusparen, sollten Sie auf Zertifizierungen achten. Denn: Nur Ökostromtarife, die mit dem ok-power-Siegel oder dem Grüner Strom-Label zertifiziert sind, fördern die Energiewende über das Erneuerbare-Energien-Gesetz hinaus. Bei ihnen fließt ein fester Beitrag je Kilowattstunde in neue Anlagen, innovative Energieprojekte und eine Erhöhung der Energieeffizienz. Mit Regionalstrom bekennen Sie sich zu den Erzeugern Erneuerbarer Energie in der Umgebung. 

    Öfter das Auto stehen lassen

    Wussten Sie, dass zwei Drittel aller Pkw-Fahrten im Alltagsverkehr kürzer als 10km sind? Solche Alltagswege mit dem (E-)Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen, schützt das Klima, hält gesund und spart nebenbei auch noch Spritgeld! Und wenn mal etwas transportiert werden muss? Dann bieten sich Fahrradanhänger oder, als etwas größere Investition, (elektrische) Lastenfahrräder an. Die eignen sich sowohl als Transporter als auch als Kindertaxi.

    1°C weniger heizen

    Jedes Grad, das weniger geheizt wird, senkt den Energieverbrauch um etwa 6 Prozent. Schon eine geringfügige Senkung der Raumtemperatur spart also eine erhebliche Menge CO2 und schont Ihren Geldbeutel. Wohlfühltemperaturen im Wohnbereich liegen bei 20 Grad Celsius, in der Küche bei 18 bis 20 Grad, im Bad bei 23 Grad und im Schlafzimmer bei 16 bis 18 Grad. Hier erfahren Sie, wie Sie ihr Thermostat richtig einstellen können und welche weiteren kostengünstigen Maßnahmen Sie ergreifen können, um Heizkosten und Emissionen zu sparen. 

    Grüne Suchmaschinen statt Google

    Mit dem Umstieg auf eine grüne Suchmaschine kann Ihre alltägliche Internetsuche ohne zusätzlichen Aufwand oder Kosten dafür sorgen, dass ökologische oder soziale Projekte unterstützt werden. Ein Beispiel für eine solche grüne Suchmaschine ist Ecosia.

    Teilen, mieten, ausleihen

    Viele Gegenstände, wie den Rasenmäher oder eine Bohrmaschine, benötigt man nur selten. Daher lohnt es sich, sie sich mit anderen Haushalten zu teilen oder sie auszuleihen. Das spart nicht nur CO2, weil weniger Geräte hergestellt werden müssen - es schont auch den Geldbeutel und spart Platz! Auch gebraucht zu kaufen - und zu verkaufen - lohnt sich. Vielleicht lässt sich die Hose, die nicht sitzt, ja noch in liebevolle Hände geben und zu etwas Geld machen!

    Weniger Lebensmittel verschwenden

    In Deutschland landen pro Person jährlich 75kg Lebensmittel im Müll. Über die Hälfte davon wird in privaten Haushalten entsorgt. Das ist nicht nur eine Verschwendung von wertvollen Ressourcen wie Wasser, Flächen und Energie, sondern auch eine Klimasünde, denn im Produktions- und Entsorgungsprozess entstehen gewaltige Emissionen. Tipps, wie wir etwas dagegen tun können, gibt es hier:

    Eine Biene fliegt auf eine Blume zu.

    Den Garten zum Klimahelfer machen

    Mit dem Klimawandel kommen auch Herausforderungen wie Starkregenereignisse und lange Hitzeperioden häufiger vor. Gepflasterte und mit Kies gefüllte Gärten und Vorgärten können diese Probleme noch verschärfen. Neben Regenwasserzisternen kann auch die Bepflanzung Ihres (Vor-) Gartens dabei helfen, Wasser zurückzuhalten und ins Grundwasser anstatt in die Kanalisation zu führen. Bäume und andere Pflanzen haben außerdem eine kühlende Wirkung im Sommer. Ein widerstandsfähiger, bienenfreundlicher Garten muss auch gar nicht viel Arbeit machen:

    Regional und saisonal kaufen

    Frische Ware aus der Region stärkt nicht nur unsere Landwirt*innen, sondern ist durch kurze Transportwege auch gut fürs Klima! Wer Obst und Gemüse nach Saison kauft, verbessert die eigene CO2-Bilanz zusätzlich. Hier erklärt das BMU, wie unser Essen und das Klima zusammenhängen.

    Klimafreundlicher reisen

    …ist eigentlich gar nicht so schwer. Die Reisedistanz und mit welchem Verkehrsmittel sie zurückgelegt wird, ist dabei am wichtigsten. Wer im europäischen Raum bleibt und statt auf das Flugzeug oder den Pkw auf Bus und Bahn setzt, hat in Sachen Klimaschutz schon einiges gewonnen. Mehrere kurze Urlaube gegen einen langen auszutauschen, reduziert Ihren Fußabdruck besonders.

    Nachhaltig Geld anlegen

    Mit der Wahl einer nachhaltigen Bank und klimafreundlicher Investitionen können Sie viel bewegen. Worauf Sie beim Anlegen achten müssen, erfahren Sie unter den folgenden Links:

  • ...für größere Entscheidungen

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    Solaranlage installieren

    Den Strom für den Eigenverbrauch mit Sonnenenergie zu produzieren lohnt sich. Wie sehr, das hängt von einigen Faktoren, wie dem Standort, der Dachausrichtung und –neigung ab. Für eine erste Einschätzung bietet das Land NRW ein Solardachkataster, das Ihnen das Potenzial Ihres Daches schematisch aufzeigt. Sollten Sie kein eigenes Dach besitzen bietet sich für Sie vielleicht eine Mini-Anlage für Balkon, Terrasse und Hauswand an. Lassen Sie sich von ExpertInnen beraten!

    Das Haus energetisch sanieren

    Mit der energetischen Sanierung Ihres Hauses sparen über die Jahre viel Geld in Form einer dauerhaft niedrigeren Heizkostenrechnung. Für den Klimaschutz ist eine solche Maßnahme ebenfalls sehr wichtig: Um bis 2050 (oder sogar 2045) klimaneutral zu werden, muss Deutschland die jährliche Sanierungsquote verdoppeln bis verdreifachen. Bei der Frage, ob diese Investition für Sie Sinn macht, können Ihnen ebenfalls die ExpertInnen der Verbraucherzentrale behilflich sein. Förderungen für energetische Sanierungen finden Sie auf der rechten Seite unter „Förderungen & Beratung“.

    Die alte Ölheizung austauschen

    Mit dem Klimapaket der Bunderegierung ist die Ölheizung zu einem Auslaufmodell geworden. Ab 2026 dürfen keine neuen Ölheizungen mehr eingebaut werden und auch der Betrieb der bestehenden emissionsintensiven Ölheizungen wird teurer, so wie der CO2-Preis steigt. Lassen Sie sich zu den möglichen, klimafreundlicheren Alternativen beraten.

Mehr Tipps finden Sie auf der Website des Umweltbundesamtes.

Förderungen & Beratung

Hier finden Sie eine Kurzübersicht zu aktuellen Förderungen, die dabei helfen, Geld zu sparen und das Klima zu schützen. Weitere Förderungen finden Sie unter anderem über die folgenden Portale:

Für Private Haushalte

Für Unternehmen

Mit bis zu 3% Klimazuschuss und bis zu 25 Mio. Euro Kreditbetrag fördert die KfW eine Vielzahl an Klimaschutzmaßnahmen in Unternehmen:

Sparen Sie Betriebskosten und CO2 mit einer Teilnahme am Projekt ÖKOPROFIT:

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