Woche der Erinnerung: Ausstellung in der Stadtbücherei und Tagesfahrt zur Zeche Zollverein


Im Rahmen der „Woche der Erinnerung“ laden die Euregio-Volkshochschule Gronau und die Stadtbücherei Gronau in Kooperation mit dem Förderkreis Driland Kolleg dazu ein, sich mit den Lebensgeschichten von Holocaust-Überlebenden auseinanderzusetzen.

Bannerausstellung in der Stadtbücherei
Vom 2. bis zum 20. November wird in der Stadtbücherei Gronau die Ausstellung „Werde Zweitzeug – (Über)Lebensgeschichten“ des Vereins Zweitzeugen e. V. gezeigt. Sie richtet sich an Menschen ab zwölf Jahren und ermöglicht es, die Biografien von Holocaust-Überlebenden kennenzulernen und sich mit ihren Erfahrungen auseinanderzusetzen.

Die Ausstellung möchte dazu anregen, eigene Positionen zu entwickeln und die Erinnerung an die Lebensgeschichten der Überlebenden weiterzutragen. Ziel ist es, Menschen generationsübergreifend zu ermutigen, sich als Zweitzeug gegen Antisemitismus und für ein demokratisches Miteinander einzusetzen.

Die Ausstellung kann während der regulären Öffnungszeiten der Stadtbücherei besucht werden. Für Schulklassen und Gruppen können gesonderte Termine vereinbart werden.

Öffnungszeiten der Stadtbücherei:

  • Montag, Dienstag und Donnerstag: 13 bis 18 Uhr
  • Freitag: 13 bis 16:30 Uhr
  • Alle zwei Wochen samstags: 10 bis 13 Uhr

Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 02562 12 442 oder per E-Mail an stadtbuecherei@gronau.de.

Tagesfahrt zur Ausstellung „HOLO VOICES“ nach Essen

Am 13. November führt eine Tagesexkursion der Euregio-Volkshochschule und des Förderkreises Driland Kolleg zum UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein nach Essen. Im Mittelpunkt steht das Erinnerungsprojekt „HOLO VOICES“ des Vereins Zweitzeugen e. V.

Das europaweit einzigartige Projekt bewahrt die Erfahrungsberichte von Holocaust-Überlebenden mithilfe von Künstlicher Intelligenz und dreidimensionaler Hologramm-Technik. Besuchende können mit den digitalen Zeitzeugen-Hologrammen in einen virtuellen Dialog treten, Fragen stellen und über die eingesetzte Natural-Language-Processing-Technik (NLP) passende Antworten erhalten.

Ergänzt wird das Projekt durch zwei weitere Ausstellungen: „Frag nach!“ stellt die Biografien der Zeitzeug und die Entstehung der digitalen Interviews vor und thematisiert zugleich ethische Grenzen von KI in der Erinnerungskultur.

Die Ausstellung „Unter Tage. Unter Zwang.“ entstand in Kooperation mit dem Ruhr Museum und beleuchtet die Geschichte der NS-Zwangsarbeit im Ruhrbergbau direkt am historischen Ort. Für beide Ausstellungen besteht die Möglichkeit, an Führungen teilzunehmen.

Anmeldung zur Tagesfahrt:

Eine vorherige Anmeldung bei der Euregio-Volkshochschule ist unbedingt erforderlich. Diese ist telefonisch unter  02562 12 666 oder online unter www.vhs-gronau.de möglich.

Weitere Informationen zu den Projekten:

„Werde Zweitzeug“ – Bannerausstellung
„HOLO VOICES“