Kurt-Schumacher-Platz mit Gesundheitszentrum

Kurt-Schumacher-Platz mit Gesundheitszentrum

Wie geht es mit dem Kurti- und Hertie-Areal weiter?

Mit dem Bebauungsplan Nr. 181 „Südliche Innenstadt Gronau“ Teilbereich 1 hat der Rat der Stadt Gronau den städtebaulichen Rahmen für die Entwicklung im Bereich des Kurt-Schumacher-Platzes und des ehemaligen Hertie-Areals auf den Weg gebracht. Diese Bauleitplanung ist seit Juni 2024 verbindlich. Die Umsetzung dieses Bebauungsplanes beruht auf dem städtebaulichen Konzept, das von der Mitarbeiterin Christine Sibbing aus dem Team der Stadtplanung entwickelt wurde und große Zustimmung in der Politik fand.

Auf Initiative von Frau Wigbels und mit Unterstützung eines Fördervereins wurde der sogenannte „Kurti“ in einem Zwischenschritt zur weiteren Planung mit einem neuen Spielplatz und weiteren Gestaltungselementen neu belebt. Das „Hertie-Loch“ wurde zu einem Parkplatz umgestaltet. Die Stadt Gronau hat sich mit rund 250.000 € an den Maßnahmen beteiligt.

Die Visionen der städtebaulichen Konzeption mit drei Hochbau-Bausteinen werden aber weiterverfolgt:

Den Stadtwerken Gronau/Westf. GmbH wurde die Tiefgarage übertragen. Nachdem die Aufgabe „Parken“ auf die Gesellschaft übertragen wurde, soll die Tiefgarage im Rahmen des Parkkonzeptes renoviert werden.
Darüber hinaus sollen die Stadtwerke auf dem „Kurti“ ein zweigeschossiges Gebäude in Leichtbauweise errichten. Geplant ist, dort eine Gastronomie und eine Indoor-Spielhalle zu realisieren. Aktuell werden Fachplaner gesucht, nachdem der ursprünglich vorgesehene Generalplaner aus dem Projekt ausgestiegen ist.

Der zweite hochbauliche Projektbaustein, das Gesundheitszentrum Gronau, wird durch die städtische Tochtergesellschaft QEG GmbH begleitet. Nach Abschluss des Architektenwettbewerbs und den europäischen Vergabeverfahren für die Fachplaner wurde im Juni 2025 die Vorplanung beendet. Aktuell erarbeitet das Planerteam die Entwurfsplanung. Voraussichtlich im Januar 2026 wird der neue Rat der Stadt Gronau über den Baubeschluss entscheiden. Ziel ist es, Hausärzte, Fachärzte und ergänzende Einrichtungen für die medizinische Versorgung unter einem Dach unterzubringen. Hierdurch soll die ärztliche Versorgung verbessert und die Frequenz in der Innenstadt erhöht werden.

Visualisierung des Gesundheitszentrums Gronau

Kürzlich hat der Rat der Stadt Gronau die Konzeptvergabe für das Hertie-Areal auf den Weg gebracht. Geplant ist, neben einer gemeinsamen Tiefgarage möglichst zwei Hochbauten für Einzelhandel, Verwaltung, Dienstleistung und Wohnen zu errichten. Die Stadt Gronau möchte selbst rund 4.800 qm für ihre Verwaltung anmieten und dort einen Verwaltungsstandort einrichten. Aktuell werden die Unterlagen für die Konzeptvergabe zusammengestellt. Erste hochbauliche Aktivitäten sind für 2026 zu erwarten.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Quartiersentwicklungsgesellschaft.


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