Der Workshop knüpfte an die 2025 geschlossene Vereinbarung zur Zusammenarbeit an. Der Drilandstein, einst als Grenzmarkierung errichtet, steht heute symbolisch für die enge und freundschaftliche Verbindung der drei Nachbarkommunen.
Im Mittelpunkt des Treffens standen die Themen Tourismus und Mobilität. Mitarbeitende aus den entsprechenden Fachbereichen entwickelten gemeinsam Ideen, wie das Dreiländereck touristisch weiter aufgewertet und durch eine verbesserte Radwegeverbindung noch attraktiver gestaltet werden kann.
Nach einer Vorstellungsrunde verschafften sich die Teilnehmenden zunächst bei einem gemeinsamen Spaziergang einen Eindruck von der Situation vor Ort. Bereits auf dem Weg zum Drilandstein wurden erste Anregungen ausgetauscht. Am historischen Grenzpunkt erläuterte Museumskoordinator Patrick Könemann die Geschichte und Bedeutung des Drilandsteins.
Im anschließenden Workshop wurden verschiedene Ansätze für eine grenzüberschreitende Radwegeverbindung diskutiert. Ein zentrales Anliegen ist die Schaffung einer sicheren Querungsmöglichkeit der Landesstraße, um die drei Kommunen besser miteinander zu verbinden und die touristische Erschließung des Dreiländerecks zu stärken.
Zum Abschluss präsentierten die Teilnehmenden ihre Ergebnisse den drei Bürgermeistern. Bad Bentheims Bürgermeister Volker Pannen hob die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit hervor und betonte die große Bedeutung der grenzüberschreitenden Vernetzung. Jeroen Diepemaat, Bürgermeister der Gemeinde Losser, sieht insbesondere den Ausbau der Mobilität als wichtige Grundlage für die weitere touristische Entwicklung des Dreiländerecks.
Gronaus Bürgermeister Jörg von Borczyskowski dankte den Organisatoren des Workshops sowie insbesondere der EUREGIO, die die Veranstaltung mit Mitteln aus dem Kleinprojektefonds Interreg VI A Deutschland–Nederland gefördert hat. Er unterstrich die enge Freundschaft und das erfolgreiche gemeinsame Engagement der drei Kommunen über Ländergrenzen hinweg.
Bis zum nächsten Workshop im September sollen die vereinbarten Arbeitsaufträge umgesetzt werden. Die dort vorgestellten Ergebnisse werden die Grundlage für die nächsten Schritte bilden, um die Mobilität zu verbessern und den Tourismus rund um den Drilandstein und das Dreiländereck nachhaltig weiterzuentwicken.
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