„Wir freuen uns, dass diese für Gronau-Epe wichtige Verbindungsstrecke nun in sehr guter Qualität wieder zur Verfügung steht“, betonte Gronaus Bürgermeister Jörg von Borczyskowski. Die Stadt Gronau setze auf einen kontinuierlichen Ausbau der Radwegeverbindungen, hierzu zähle auch, den Standard zu optimieren. Die Kosten der Maßnahme beliefen sich auf rund 1,2 Millionen Euro und wurden vom Land NRW getragen.
Der Straßen.NRW Regionalniederlassungsleiter Manfred Ransmann zeigte sich sehr zufrieden mit der Bauausführung und hob hervor, dass das Schaffen von Infrastruktur für alternative Mobilität eines der großen Ziele der Niederlassung sei. „Ende des Jahres werden wir in fünf Jahren rund 100 Kilometer neue Radwege im Münsterland gebaut haben, dazu kommen viele Kilometer sanierte Verbindungen, die mit einem verbesserten Standard gerne genutzt werden“. Als nächstes großes Infrastrukturprojekt für die Region plant Straßen.NRW die Querschnittsumgestaltung der L510 zwischen Ochtrup und Gronau. Diese Maßnahme soll im Frühherbst beginnen. Hier entsteht dann durch die Umgestaltung des überbreiten Querschnitts ein baulich getrennter Geh- und Radweg und das vor dem Hintergrund des F35 sogar in einer Breite von drei Metern. Mit diesem Projekt kann die letzte Lücke in einer durchgängigen Radwegeverbindung zwischen der niederländischen Grenze und Münster geschlossen werden.
