Klimaschutz

Klimaschutz in Gronau

Wir sammeln Ihre Klima-Ideen 

Screenshot von der Klimaideenkarte ohne Stecknadeln


Klimaschutz kann auch eine Chance sein, sowohl wirtschaftlich als auch für unsere Lebensqualität. Dafür braucht es gute Ideen. Noch bis zum 10.10.2021 können Gronauer*innen deshalb mithilfe einer Online-Karte ihre Ideen für ein klimafreundlicheres Gronau eintragen. Dazu setzen Sie einfach eine themenspezifische Stecknadel an den Ort, wo Sie Ihre Klimaidee verorten möchten. So wirken Sie ohne viel Aufwand am Klimaschutzkonzept mit und gestalten Gronaus Zukunft! Klicken Sie dazu einfach auf die Karte.

Projekt Klimaschutzkonzept

In ihrem integrierten Klimaschutzkonzept legt die Stadt Gronau Ziele und Strategien für den kommunalen Klimaschutz der nächsten 10-15 Jahre fest und erarbeitet kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen. Basierend auf einer Analyse des Ist-Zustandes, den aktuell realisierbaren Potenzialen sowie zahlreichen Beteiligungsformaten wird das Konzept auf die Voraussetzungen und Bedürfnisse vor Ort zugeschnitten. Auf diese Weise soll Klimaschutz als Querschnittsaufgabe nachhaltig in der Kommune verankert werden. Näheres zu den Bestandteilen des Konzeptes und dem zeitlichen Ablauf finden Sie hier.

Gronaus erstes Klimaschutzkonzept wird von der Nationalen Klimaschutz Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. 

Projektträger Jülich

Titel des Vorhabens: KSI: Integriertes Klimaschutzkonzept und Klimaschutzmanagement für die Stadt Gronau (Westfalen); Laufzeit: 01.02.2021-31.01.2023; Förderkennzeichen: 03K13745


Für die Umsetzung des Projektes wurde mithilfe der Förderung eine neue, zunächst auf zwei Jahre befristete Stelle in der Verwaltung geschaffen. Klimaschutzmanagerin Carolin Wicke ist für die Planung, Erstellung und Umsetzung des Konzeptes verantwortlich und wird daran arbeiten, Klimaschutzaspekte nachhaltig in die Verwaltungsabläufe zu integrieren. Dazu kann sie Prozesse initiieren, organisieren, koordinieren und unterstützen. Außerdem gehören Öffentlichkeitsarbeit sowie lokale und regionale Vernetzung zu ihren Aufgaben.

  • Projektorganisation

    Um das Konzept möglichst gut auf Gronau und Epe zuschneiden zu können, werden drei Beteiligungsformate ins Leben gerufen: 

    Projektgruppe Klimaschutzkonzept

    Die Projektsteuerung übernimmt die eigens für das Projekt ins Leben gerufene, verwaltungsinterne „Projektgruppe Klimaschutzkonzept“. Sie leistet inhaltliche Vorarbeit für den Arbeitskreis in der Strategie-, Leitbild- und Zielentwicklung sowie für den Maßnahmenkatalog. So wird sichergestellt, dass partizipativ erarbeitete Maßnahmen umsetzbar sind und ausreichende Ressourcen für sie einkalkuliert werden. Zuletzt erarbeitet die Projektgruppe Strategien zur dauerhaften Verankerung von Klimaschutz in der Kommune ("Verstetigungsstrategie"), zur Wirksamkeitsprüfung der erarbeiteten Maßnahmen ("Controlling-Konzept") und zur weiteren öffentlichen Kommunikation ("Kommunikationsstrategie").

    Arbeitskreis Klimaschutzkonzept

    Für die Dauer der Konzepterstellung wurde außerdem ein politischer Arbeitskreis bestehend aus Vertretern der Fraktionen, einschlägigen Verbänden und Initiativen ins Leben gerufen. Dieser begleitet den Prozess indem er die Ergebnisse der Projektgruppe diskutiert sowie Fragen und Anregungen aus der Politik und Verbänden behandelt. Der Arbeitskreis berät sich zu klimapolitischen Leitbildern und Zielen sowie den prioritären Handlungsfeldern. Die in den Beteiligungsformaten erarbeiteten Maßnahmenvorschläge kann der Arbeitskreis diskutieren, priorisieren und Änderungswünsche äußern.

    Klimawerkstätten

    Um auch über die Verwaltung und Politik hinaus ExpertInnen und Interessierte in den Prozess einzubinden und gute Ideen zu sammeln, werden Workshops ("Klimawerkstätten") zu den vorläufigen Handlungsfeldern durchgeführt. Die Workshops sind als öffentliche Beteiligungsmöglichkeit vorgesehen, zu der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer je nach Thema eingeladen werden. 

    Im Anschluss an einen Impulsvortrag werden in den Workshops themenbezogen Ideen gesammelt und diskutiert. So können Erfahrungen ausgetauscht und konkrete Maßnahmenvorschläge erarbeitet werden.

  • Handlungsfelder

    Die vorläufigen Handlungsfelder für das Klimaschutzkonzept sind:

     Energie

     Mobilität

     Klimabildung und Konsum

     Klimaschutz und die lokale Wirtschaft

     Planen, Bauen, Sanieren

     Anpassung an den Klimawandel

     Klimabewusste Stadt Gronau

  • Hintergrund

    Im Rahmen seiner internationalen Verpflichtungen verfolgt Deutschland das Ziel, bis 2050 treibhausgasneutral zu werden. Dazu wurden im Klimaschutzplan 2050 und im Klimaschutzprogramm 2030 Maßnahmen für die Sektoren Energiewirtschaft, Gebäude, Verkehr, Industrie und Landwirtschaft erarbeitet (hier geht’s zum Erklärfilm). Um die gesetzten Ziele zu erreichen, ist es allerdings notwendig, dass Klimaschutz auf allen Ebenen und von allen Akteuren mitgedacht wird.

    Die Kommune ist ein wichtiger Baustein für den Klimaschutz vor Ort. Während die gesetzlichen Weichen auf der EU-, Bundes- und Landesebene gestellt werden, hat sie beispielsweise Einfluss auf die Themen Verkehr, Bauen und Wohnen. Außerdem kann sie dazu beitragen, Klimaschutz für alle greifbarer und umsetzbarer zu machen, indem sie nicht nur mit gutem Vorbild vorangeht, sondern auch die Menschen vor Ort informiert, sensibilisiert und in ihrem täglichen Handeln zur Nachhaltigkeit motiviert. 

  • Nationale Klimaschutzinitiative

    Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzinitiativen ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

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